Das Internationale Zentrum für Migrationspolitikentwicklung (ICMPD) führte am 26. und 27. Juni 2026 in Düsseldorf, Deutschland, erfolgreich den Workshop „Fundraising und Ressourcenmobilisierung für Organisationen der ukrainischen Diaspora“ durch.
Der intensive zweitägige Workshop fand im Ukrainischen Beratungszentrum Düsseldorf statt, das im Rahmen des CORE UA-Projekts eingerichtet wurde und seine Arbeit aufgenommen hat. Mehr als 25 Führungskräfte ukrainischer Gemeinschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen erhielten praxisorientierte Kenntnisse zu den Themen Fundraising, Antragstellung für Fördermittel (Grant Writing) und Strategien der Ressourcenmobilisierung. Ziel war es, ihre Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Arbeit nachhaltig zu sichern und ihre Angebote für vertriebene Ukrainerinnen und Ukrainer auszubauen.
Im Rahmen des Workshops wurden die Teilnehmenden umfassend darin geschult, geeignete Finanzierungsquellen zu identifizieren und zu erschließen, überzeugende Förderanträge zu erstellen, Einnahmequellen zu diversifizieren sowie die finanzielle Nachhaltigkeit ihrer Organisationen zu stärken. Darüber hinaus sammelten sie praktische Erfahrungen mit verschiedenen Fundraising-Methoden, lernten bewährte Verfahren des Sektors kennen und entwickelten konkrete Handlungspläne zur Stärkung der finanziellen Leistungsfähigkeit ihrer Organisationen.
Der amtierende Generalkonsul der Ukraine in Düsseldorf eröffnete den Workshop mit einem Grußwort. Dabei betonte er die zentrale Bedeutung finanziell gut ausgestatteter Organisationen der ukrainischen Diaspora für die Unterstützung ukrainischer Staatsangehöriger in Deutschland sowie für den Wiederaufbau der Ukraine. Zugleich hob er die Synergien zwischen den diplomatischen Bemühungen und den Fundraising-Aktivitäten der Zivilgesellschaft hervor und unterstrich, dass eine gestärkte organisatorische Leistungsfähigkeit unmittelbar zu einer besseren Unterstützung vertriebener Menschen beiträgt.
Der Workshop widmete sich einer der größten Herausforderungen ukrainischer Diasporaorganisationen: der Sicherung einer ausreichenden und langfristig tragfähigen Finanzierung bei gleichzeitiger Wahrung ihrer organisatorischen Unabhängigkeit. Die Teilnehmenden eigneten sich Kompetenzen in den Bereichen Recherche potenzieller Fördermittelgeber, Aufbau und Pflege von Beziehungen zu Förderern, Wirkungsmessung sowie Berichterstattung an. Diese Fähigkeiten sind von entscheidender Bedeutung für Organisationen, die ihre Reichweite vergrößern und ihre Wirksamkeit bei der Unterstützung ukrainischer Gemeinschaften in ganz Deutschland steigern möchten.
Die Veranstaltung unterstreicht das Engagement des ICMPD, die finanzielle und organisatorische Leistungsfähigkeit der ukrainischen Zivilgesellschaft in Deutschland nachhaltig zu stärken. Durch die Vermittlung professioneller Kompetenzen unterstützt der Workshop ukrainische Diasporaorganisationen dabei, ihre wichtigen Angebote für vertriebene Ukrainerinnen und Ukrainer langfristig aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen sowie einen wirksamen Beitrag zum Wiederaufbau der Ukraine zu leisten. Zugleich bestätigte die Veranstaltung erneut die Rolle des Ukrainischen Beratungszentrums Düsseldorf als zentrale Plattform zur Stärkung der organisatorischen Kapazitäten ukrainischer Organisationen in ganz Deutschland.